|
|
|
|
4 Jahreszeiten und 24 Monate
Bodenanalysen
November : Vorschnitt. Sobald das Herbstlaub abgefallen ist, beginnen wir mit dem Vorschnitt : Es verbleiben zwei Zweige am Rebstock, der Rest wird herausgeschnitten und aus den Spalierdrähten entfernt.
Februar/März : Endgültiger Rebschnitt : Von den übriggelassenen Zweigen, wird der untere (Zapfen) auf zwei " Augen " (Knospen) heruntergeschnitten, der darüber liegende Zweig (Rute) wird auf 5-6 Augen zurückgeschnitten und später, vor dem Austrieb der Knospen, auf den Draht gebunden.
Mai : -Pflügen zwischen den Rebzeilen zur Bodenlockerung und Entfernen des Unkrauts. -Ausbrechen überschüssiger Triebe, es wird lediglich ein Fruchttrieb pro (ehemaliger) Knospe am Rebstock belassen. Auf diese Weise wird der Ertrag begrenzt und die Luftzirkulation zwischen den verbleibenden Trauben gefördert(vorbeugende Massnahme gegen Schimmelpilzerkrankungen). -Verteilen von Pheromonkapseln :
Juni : Hochbinden der Jungtriebe. Blattanalyse zur Kontrolle der Nährstoffaufnahme. Präsenz auf der zweijährig stattfindenden VINEXPO in Bordeaux.
Mitte Juni : Blütezeit - sie ist der erste Indikator für den Erntetermin (ca. 100 Tage nach der Blüte).
Ende Juni : Gipfeln der Vegetation nach Beendigung der Blüte. Pflanzenschutzmassnahmen nur bei Bedarf (z.Bsp. gegen Mehltau, Oidium ). Beginn der ersten Flaschenabfüllungen des vorhergehenden Jahrgangs durch Schwerkraft, ohne Einsatz von Pumpen.
Juli : In dem Bestreben einen möglichst hohen Blattanteil beizubehalten, werden die Rebstöcke nur noch entsprechend der Vegetationsentwicklung gegipfelt. Zu wenig Blätter würden zu einer verminderung der Photosynthese, und somit zu einem verminderten Reifegrad führen. Angemessene Pflanzenschutzmassnahmen, sofern sie notwendig werden.
August : Im Weinberg kehrt Ruhe ein Beobachtung Kontrollgänge, es wird nicht mehr gespritzt. Etikettierung der nunmehr fast zwei Jahre alten Weine. 30-40% dieses Jahrgangs werden noch vor der Weinernte verschickt, damit sie rechtzeitig vor Weihnachen auf dem Exportmarkt erhältlich sind.
September : Vorbereitung des Kellers und des Kelterhauses für die bevorstehende Weinernte. Die Trauben werden zu 100 % manuell gelesen, wobei bereits im Weinberg unreifes, oder minderwertiges Lesegut aussortiert wird. Somit garantieren wir, dass nur erstklassige Trauben vinifiziert werden.
Im Prinzip : Das Lesegut wird zu 100% entrappt Kaltmazeration, je nach Jahrgangsqualität. Maischezeit von ca. 14 18 Tagen mit Untertauchen des Maischehutes und überpumpen. Temperaturkontrolle. Pressen in einer pneumatischen Horizotalkelter. Klärung des Weins ohne Zugabe von Schönungsmitteln und anschliessende Fassfüllung, wobei 30% - 50% neue Eichenfässer verwendet werden (100% für unsere Grand Crus).
Oktober : Sobald die Weine sich nach der Kelterung abgesetzt haben, werden
sie im Fasskeller in Eichenfässer gefüllt. Im Weinberg werden die abgestorbenen
Rebstöcke ausgerissen und erneuert. November :
Dezember : Siehe November. |