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Etwas wilder und robuster, verkörpert er seine geradezu mystische landschaftliche Umgebung. Generös, robust, voll und rund vereint er den Charme feiner roter Fruchtaromen mit einer gewissen Solidität. Nach 2-5 Jahren Trinkreif.
Die Zusammensetzung : Die Gesamtanbaufläche dieser Appellation Bourgogne (rouge) Beträgt 519,31 ha, die sich auf alle Gemeinden der Hautes Côtes de Nuits verteilen. Unsere Domäne bewirtschaftet insgesamt 3,23 ha dieser Appellation.
Lage : Unser Weinberg wurde 1973 gepflanzt, er gehört zu der Gemeinde Arcenant und trägt die Parzellenbezeichnung " derrière le bois " (hinter dem Wald) des Dörfchens Chevrey. Er gehört wegen seiner guten Exposition zu den privilegierten Lagen dieser Appellation.
Erziehungsform : Die Bepflanzungsdichte beträgt 4000 Reben pro ha und erbringt wesentlich geringere Erträge, als der Durchschnitt dieser Appellation. Die Zeilenabstände betragen 2,50 m der Abstand zwischen den einzelnen Rebstöcken 0,80 m , die Höhe liegt bei 1,80 m. Die Anlage ist entsprechend den Höhenlinien Terrassenförmig angelegt und die Zwischenzeilen sind begrünt, um der Erosion vorzubeugen. Die Erziehungsfom ist ein bilateraler Cordon-Schnitt, der es ermöglicht die Ertragsmenge einzuschränken und für eine gute Belüftung der Weintrauben zu sorgen. Das Ergebnis ist ein gesundes, konzentrierteres und besser durchgereiftes Lesegut.
Vinifikation : Kaltmazeration und Überpumpen, um Farbe und Aromastoffe freizusetzen. Anschliessend Vergärung mit maximaler Temperatur von 34°C (das Erreichen von mindestens 30°C ist ausdrücklich erwünscht). Die Trennung von der Maische erfolgt 4 5 Tage nach Abschluss der alkoholischen Gärung. Während der Gärphase wird 2 mal täglich übergepumpt (remontage), bis die Hälfte des Zuckergehalts vergoren ist, danach werden die Behälter abgedeckt und es wird 2 mal täglich der Maischehut untergedrückt(pigeage). Der Pressvorgang erfolgt in einer pneumatischen Horizontalkelter.
Qualitätskontrolle : Der Wein muss zwei Qualitätskontrollen durchlaufen, bevor er seinen Namen tragen darf. Zunächst wird er analysiert und bekommt die Appellation " Bourgogne " zugesprochen, anschliessend wird er von einer zweiten Kommission bewertet, die ihm die Typizität der " Hautes Côtes " bescheinigt. Die Weinlese der Hautes Côtes findet regelmässig 2 Wochen im Anschluss an die Lese der Côte de Nuits statt. Die letzten Reifegrade erlangen die Trauben bei geringerer Sonneneintensität und umgeben von einer wilden Landschaft. Der Wein spiegelt diese Naturlandschaft vortrefflich wider, er ist eher verschlossen, etwas geheimnisvoll und wild in seiner Jugend und benötigt einige Jahre Flaschenreifung, bevor er seine Aromen voll entfalten kann.
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