Die Jahrgänge

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1995

1996 1997

1998

1999

2000 2001

2002

 

 

 

 

1995

Wie 1990 und 1993 ist es ein Spitzenjahrgang.
Die Weine sind kräftig und brillant, mit einem vorzüglichen Bukett. Äusserst lagerfähige Weine.

 

 

 

 

 

 

1996

Eine Symphonie von konzentrierten Frucharomen und Reinheit zeichnen diesen harmonisch strukturierten Jahrgang aus. Ausgereifte Tannine, ein ganz beträchtliches Potential, geniessen Sie ihn von 2002 - 2005 ... und später.

 

 

 

 

 

 

 

1997

Purpurrote Robe und intensives Bukett machen diesen Jahrgang verführerisch. Die Weine sind bereits jung sehr ausgewogen und können schon bald genossen werden.

 

 

 

 

 

 

 

1998

Kurzinformation zum Jahrgang

Klima :

Ausgesprochen heisser Sommer (August).

Die Weinlese hat um den 20 September begonnen.

Zum Lesegut :

Wir haben in diesem Jahr festgestellt, dass die Beerenhäute gesund und ausserordentlich dick und fest waren, entsprechend war der Sanitärzustand des Leseguts sehr gut. Auch hatten die Beeren mehr Kerne, als in anderen Jahrgängen.

Generell :

Sehr kräftige Tannine, intensive Farbextraktibilität.

Konsequenz :

Weine mit einer kräftigen Tanninstruktur und grossem Alterungspotenzial.

Ausbau:

Beim Fassausbau kamen etwa 40% neue Eichenfässer zum Einsatz, je nach der Lagencharakteristik. Schwerpunkt bei der Fasswahl war das herausarbeiten der Jahrgangstypischen Komplexität und Langlebigkeit der 1998er.

Heute : Die Degustation ist wegen der festen Tannine eher technisch…. etwas schwieriger als die des Jargangs 1997.
…ein Wein mit einem wunderbaren Alterungspotenzial…zum einlagern !

Einige Pressekommentare :…….

 

 

 

 

1999

Kurzinformation zum Jahrgang

Klima :

Ein früher Vegetationsbeginn, gefolgt von einem milden und warmen Frühling haben die Blüte unter hervorragenden bedingungen stattfinden lassen. Es entwickelten sich viele und grosse Trauben an den Rebstöcken, so dass wir im Verfärbungsstadium die überschüssigen Trauben herausgeschnitten haben , um den potentiellen Ernteertrag zu regulieren. Der sonnige Sommer sorgte dann bis zur Ernte für die perfekte Reife: optimales Zucker-Säure Verhältnis und qualitativ hochwertige Phenole.

Trotz dieser strengen Selektion, fiel die Ernte quantitativ recht hoch aus, was die Spitzenqualität jedoch nicht beeinflusste.

Weinernte :

Die Lese begann am 18 September.

Generell :

Trotz der grossen Erntemenge war die Qualität des Leseguts mit einem hohen Zuckergehalt sehr gut.

Konsequenz :

Um einige Cuvées zu konzentrieren, haben wir vor der Gärung etwas Most abgepumpt und so den Anteil fester Traubenbestandteile erhöht. Durch diese traditionelle Technik verbessert man die Farbintensität und Fülle der Weine.

Ausbau :

Letztendlich haben wir viele neue Fässer gekauft, weil die reichhaltige Textur der 99er durchaus einen höheren Holzanteil verkraften konnte, die Fruchtaromen waren betont genug, um sich harmonisch mit den Tanninen der Eichenfässer zu verbinden, ohne vom Fasston verdrängt zu werden.

Insgesamt sind die Weine dicht, sehr fruchtbetont und gut zugänglich. (vielleicht vergleichbar mit 1996 – also ein " grosses " Jahr) !

Heute :

Die Weine präsentieren sich durchweg bereits äusserst delikat und bereiten schon jetzt mit ihren seidigen Tanninen einen hohen Trinkgenuss. Bei einigen 1er Crus und Grand Crus sollte man der Versuchung jedoch noch etwas widerstehen und abwarten, bis sie ihre optimale Flaschenreife und volle Komplexität erlangt haben.

Einige Pressekommentare :…….

 

 

 

 

 

 

2000

Kurzinformation zum Jahrgang :

Der milde Winter favorisierte abermals einen frühen Vegetationsbeginn und der Vorsprung sollte sich in diesem Jahr, dank des guten Wetters im Mai und im Juni, bis zur Weinlese halten. Wie im Vorjahr verlief die Blüte unter exzellenten klimatischen Bedingungen, ohne jedoch übermässig viele Trauben zu bringen.

Im Juni haben wir in den jungen und ertragreichen Parzellen die überschüssigen Trauben herausgeschnitten.

Der Sommeranfang war eher kühl.

Ab Mitte August wurde es dann jedoch endlich für vier Wochen sommerlich.

Die Lese begann am 11 Sept. in der Côte de Beaune und am 14 Sept. in der Côte de Nuits (Ende Sept. für die Hautes Côtes) – also sehr früh.

Lesegut:

Angesichts des guten reifegrades der Trauben, war es angebracht „früh" zu ernten, um den natürlichen Säuregehalt nicht zu verlieren.

Konsequenz:

Es kam zu einer passionierten und sehr technischen Vinifikation, bei der viel Erfahrung und ein gutes Fingerspitzengefühl für die Qualität der Weine ausschlaggebend waren.

Ausbau:

Viele neue Eichenfässer, weil ein angemessener Fasston diesem Jahrgang ein geschmackliches " Rückrat " bildet.

Ein sehr harmonischer Jahrgang, mit sehr frischen und zarten Fruchtaromen.

Klarer Glanz, Pinot-typischer Duft von roten Früchten.

Die zarte Frucht und eine dezente, seidige Tanninstruktur sorgen für eine frühe Genussreife.

 

Einige Pressekommentare :…….

 

 

 

 

 

 

2001

Kurzinformation zum Jahrgang

Klima :

Wie im Vorjahr, kündigte sich dieser Jahrgang freundlich mit einem vorgezogenen Frühling an. Die Monate Mai und Juni waren von geradezu hochsommerlichen Temperaturen geprägt und es entwickelten sich wunderbare Trauben .

Die Weinbergsarbeit begann traditionnell mit einem strengen Winterschnitt und setzte sich fort mit dem radikalen Ausgeizen der überschüssigen Triebe, die infolge der guten klimatischen Bedingungen in grosser Anzahl vorhanden waren.

Mit den nur auf ein notwendiges Minimum beschränkten Pflanzenschutzmassnahmen stellt die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts unserer Böden eine absolute Priorität dar.

Im Juli verschlechterte sich das Wetter zunächst, die Temperaturen sanken ab und der 14 Juli war ausgesprochen frisch. Ein kräftiges Unwetter mit Hagelstürmen richtete im Süden der Côte de Beaune und der Côte Chalonnaise stellenweise einiges Unheil an, glücklicherweise blieben wir im nördlichen Teil der Côte de Beaune und in der Côte de Nuits davon verschont.

Gegen Ende des Monats kam das schöne Wetter zurück und hat sich stabilisiert, wir verzeichneten hochsommerliche Temperaturen.

Anfang September war es meist bewölkt und es wurde abermals kühl mit leichten Regenfällen.

Das Lesegut :

Es muss bemerkt werden, dass die kühle Witterung vor der Weinernte einen durchaus positiven Einfluss auf die Jahrgangsqualität hatte, weil sich dadurch der in den Trauben enthaltene Säureanteil stabilisieren konnte. Wie so oft in Burgund, sind die letzten Wochen ausschlaggebend für die Ausbildung der Jahrgangstypizität des Weines, seine charaktervolle Identität und seine Stuktur.

Natürlich hat der Sommer mit seinen durchschnittlich eher kühlen Temperaturen die Reifung zunächst etwas verzögert, worauf wir beschlossen etwas später als in den vorhergehenden Jahren zu ernten, was letztlich dazu führte, einen perfekt ausgewogenen Wein zu erhalten.

Die Weinernte begann am 21. September in der Côte de Beaune und am 23. September für unsere Weinberge in der Côte de Nuits.

Die Ernte unserer Hautes Côtes erfolgte erst am 6. Oktober.

Die Konsequenz :

Der kühle Sommer hat dazu geführt, dass die Traubenhäute sehr dick wurden, was zu einer hohen Farbintensität der Weine führte. Die Antwort darauf war eine Vinifikation mit nur kurzer Kaltmazeration in der prefermentären Phase und einer etwas längeren Maischezeit als in anderen Jahren.

Im Keller :

Für den Ausbau haben wir uns diesmal für einen etwas höheren Anteil neuer Eichenfässer entschieden, um dem diesährigen, höheren Sauerstoffbedarf der Weine gerecht zu werden.

Weinstil :

Es handelt sich um einen äusserst komplexen und sehr gut ausbalancierten Jahrgang. Durch ihre hohe Konzentration, mit einer gewissen Eleganz, präsentieren sich die 2001er noch etwas eigenwillig und verschlossen im Vergleich zu den 2000ern, die mit ihren feinen und runden Fruchtaromen eher jung zu geniessen sind. Man könnte die 2001er als " grosse Klassiker aus Burgund " qualifizieren. Mit Sicherheit ein sehr guter Jahrgang mit hohem Alterungspotenzial.
...zum einlagern in Ihrem Keller.

Einige Pressestimmen 

England : Erste